Traditioneller Lehrlingswettbewerb des Sächsischen Fleischer- Innungs-Verbandes

Dieser Wettbewerb steht allen Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben offen. Jedes Team besteht aus 2 Lehrlingen, idealerweise 1 Fleischerfachverkäufer/in und 1 Fleischer/in. Die Teilnehmer werden ebenfalls Unterstützung von den Mitgliedern der Deutschen Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks erhalten. Jedes Team hat hier eine Fingerfood-Platte, eine Grillplatte und eine Snackplatte herzustellen. Diese werden dann im Bewertungsareal vor der SFIV Bühne arrangiert. Die Bewertung durch eine Jury aus Fachleuten und Gastjuroren erfolgt im Anschluss.

DIE NEUE BROSCHÜRE IST DA

Getreu unserem Motto: „Wenn du liebst was du tust, wirst du nie wieder im Leben arbeiten“ präsentieren wir stolz unsere neue Broschüre. Hier stellen wir uns, unsere Ideen und Anstrengungen und unsere Leistungen für das sächsische Fleischerhandwerk vor.

Bestellungen über: sfiv@sfiv.de

EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN DES SFIV-KALENDERS.

Man findet keine Freunde mit Salat!

Was braucht man, um einen schmackhaften Kalender zu zubereiten? Richtig, ein Fleischerbeil, ein saftiges Steak, wunderbare und leckerer Speisen – und ein paar experimentierfreudige Jungfleischer!

Wie jedes Jahr gibt es auch für 2017 einen wunderbaren Kalender, der Euch über das ganze Jahr hinweg begleitet – und wie immer haben wir uns viele Gedanken gemacht, um den Kalender zu verbessern.

Was dabei rausgekommen ist? Das könnt Ihr im folgenden lesen!

Unsere fleißigen Lehrlinge waren wieder mit am Werk und haben sich wagemutig vor die Kamera getraut, um leckere und klassische Rezepte zu präsentieren. 

In Koorperation mit der Fachfleischerei During aus Dresden, die die Gerichte gesposert hat, war das Fotoshooting für den Kalender eine überaus schmackhafte Angelegenheit 😉 

Bis auf kleine Hürden wie zwischendurch aufkommender Hunger aller beteiligten Personen und der Tatsache, dass es gar nicht so einfach ist, einen Teller mit Suppe zu präsentieren, ohne, dass diese Reißaus vom Teller nimmt, war das Fotoshooting superlustig.

Aber die Lehrlinge waren doch letztes Jahr schon dabei, was ist daran neu?

Jetzt wird es auch interessant! Wie erstellt man denn einen wirklich praktischen Rezepte-Kalender?

Das Wichtigste an einem Rezepte-Kalender ist natürlich das Rezept. 
Wir haben für jeden Monat ein für die Jahreszeit passendes Gericht herausgesucht – im Winter wird es herzhafter, im Sommer leichter. 
Die Herausforderung war jedoch, die Rezepte simpel genug zu halten, um keine 2 Seiten Text zu schreiben. 

Die Zubereitung ist kurz und simpel gehalten, damit man den Wald vor lauter Bäumen noch sieht.
Dazu gehört natürlich auch die Zutatenliste – klassisch in Oma’s Handschrift 😉 

Das winteressanteste für unsere Fleischereien war jedoch der am Ende des kalnderblattes angehängte Fleischerzettel. Dort haben die Kunden die Möglichkeit, alle Zutaten zu notieren, die sie noch vom Fleischer brauchen. 

Passend dafür haben wir auf dem Notizzettel einen Bereich erstellt, in dem jede Fleischerei ihr individuelles Adress-Etikett einkleben kann – nicht,dass sich einer der Kunden noch verläuft!
 

Das Sahnehäubchen

Ein Kalender mit tollen Fotos ist natürlich immer wunderschön, keine Frage.
Allerdings wurde schon öfter gefragt, ob man denn nicht einen Familienkalender integrieren könnte – da viele der Kunden unserer Fleischer darauf Wert legen, einen praktischen Nutzen mit einem Kalender verbinden zu können.

Gefragt – getan!

So haben wir den verbleibenden Platz kurzerhand um einen Mini-Planer erweitert, in dem nun bequem Termine eingetragen werden können. Zusätzlich gibt natürlich wie immer die klassischen Feiertage. Diese sind, genau wie die Wochenenden, gesondert markiert zur besseren Orientierung.

Alles in Allem haben wir bis jetzt von vielen Fleischereien ein super Kundenfeedback bekommen und freuen uns, dass sich die Arbeit gelohnt hat!

Und wo bekommt man den Kalender nun her? 

 

Das ist ganz einfach – den Jahresplaner gibt es bei eurem Fleischer des Vertrauens. 

 

Du hast eine Fleischerei und möchtest deinen Kunden gerne den Kalender zur Verfügung stellen? Dann schreib uns einfach eine Email mit der geünschten Stückzahl und wir werden dir in Kürze alle Infos zukommen lassen.

Fleischwirtschaft.de — FRANKFURT:

Weiterführende Diskussionen um den Tierschutz, ein sich verschärfender Personalmangel und mehr Werbung in eigener Sache – das sind drei der wesentlichen Themen, die im neuen Jahr das Fleischerhandwerk und die Industrie gleichermaßen beschäftigen werden.

Auch werden Innungen und Verbände ihre Strukturen immer wieder auf den Prüfstand stellen (müssen).Für ihren Ausblick auf das gerade begonnene Jahr hat die Redaktion der afz Vertreter aus der Fleischwirtschaft nach ihren Wünschen an 2017 befragt. Hier ein Ausschnitt der Antworten. 

(Den vollständigen Ausblick lesen Sie in der afz 1/2017 vom 4. Januar.)

Herbert Dohrmann, DFV-Präsident:

„Ich erwarte ein spannendes Jahr, in dem wir gemeinsam für das Fleischerhandwerk etwas voranbringen können. Damit meine ich vor allem die notwendige Reform unserer Organisation. Wir müssen hier unbedingt effizienter werden, damit die freiwerdenden Kräfte an der Weiterentwicklung unseres Handwerks arbeiten können, anstatt nur die bestehenden Strukturen zu verwalten. Als weitere Schwerpunktthemen sehe ich auch für 2017 die Bekämpfung des Nachwuchs- und Fachkräftemangels sowie die politische Arbeit. Dieses Jahr ist ein Wahljahr und wir werden nicht nur sehr genau beobachten, wie sich welche Parteien zu Handwerk, Mittelstand, Bürokratieabbau aber auch zu Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufstellen. Wir werden weiterhin aktiv mit unseren Vorstellungen an die Vertreter der Politik herantreten und das Gespräch suchen, so wie wir das im vergangenen Jahr bereits getan haben.“

Robert Häußler, Lößnitz:

„Ich wünsche mir, dass die Fleischer künftig wieder enger zusammenrücken. In den vergangenen Jahren habe ich in unserer Region mit großem Bedauern eine zunehmende Innungsmüdigkeit festgestellt. Vielen Kollegen scheint der Innungsgedanke immer weniger zu bedeuten. Aber gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist der kollegiale Zusammenhalt wichtig. Gemeinsam kann man die meisten Probleme viel leichter lösen als allein, indem man zum Beispiel Hilfe anbietet oder vermittelt.“

Katharina Schmitz, Bonn:

„Uns ist in der traditionellen Fleischerei mitten im Bonner Ortsteil Endenich aufgefallen, dass die Kunden kritischer geworden sind. Wir sehen darin keinen Nachteil, denn wir können die fachlichen Antworten auf die Fragen zur Herkunft und Qualität unserer Produkte und des Fleischs geben, aus dem diese bei uns hergestellt werden. Insgesamt haben wir zwar einige Kunden mehr, aber es sind zumeist jüngere Leute und Familien, die nicht so viel kaufen, aber regelmäßig wiederkommen.“

Jürgen Reck, Möhrendorf:

„Das Jahr 2016 ist für uns sehr positiv verlaufen, vor allem in Bereichen wie Catering und dem normalen Thekenverkauf. Ich rechne mit einer Umsatzsteigerung von fünf bis zehn Prozent. Für 2017 bin ich deshalb optimistisch und werde eventuell eine neue Filiale eröffnen und auch den Mobilverkauf verstärken; einen Wochenmarkt, den wir bisher nur sporadisch beliefert haben, werden wir mit einem eigenen Fahrzeug regelmäßig bedienen.“

Clemens Tönnies:

„Unsere Branche ist generell sehr gut aufgestellt und leistungsfähig. Gerade im internationalen Vergleich sind wir anerkannt, mit einem hohen Level an Qualität und Sicherheit. Das geht mir in unseren deutschen Diskussionen um Tierwohl oder Fleischproduktion immer ein wenig unter. Obwohl wir zeigen, wie innovativ wir denken, wie schnell wir uns auch an neue Verbraucherwünsche und veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen anpassen können, wie intensiv und transparent wir an kritischen Themen arbeiten. Die deutsche Fleischindustrie ist viel besser als ihr Ruf in Teilen der veröffentlichten Meinung. Ich meine, wir diskutieren die wichtigsten Themen bereits intensiv und auch erfolgreich. Dafür sorgen alleine Politik, NGOs und die Leitmedien in Deutschland. Ob Veggie, Preise, der Online-Trend, betäubungslose Kastration und Ebermast, oder Tierwohl allgemein. Wir sind permanent damit beschäftigt. Aber wir kommen auch voran.“

André Möllmer, Leipzig:

„Im vergangenen Jahr konnten wir unsere neuen Filialen gut etablieren. Nun wollen wir unseren Kundenservice weiter ausbauen. Ein einprägsames und zufriedenstellendes Einkaufserlebnis ist auch ein Stück Lebensqualität. Dabei ist es uns wichtig, mit der allgemeinen Marktentwicklung Schritt zu halten. So möchten wir künftig noch schneller und flexibler auf Kundenwünsche eingehen.“

Klaus Nieding, Bad Sobernheim:

„Wir haben bei der Gründung unseres Betriebs voll auf die Spezialisierung auf Wild gesetzt. Hier werden nur Tiere aus heimischen Revieren verarbeitet. Dabei legen wir Wert darauf, jedes Tier von A bis Z optimal zu verarbeiten. Der Umsatzzuwachs kann sich sehen lassen, die Investitionen rentieren sich. Die Aufstockung des Teams hat sich gelohnt, 2017 wird meine Frau Petra, die auch Geschäftsführerin ist, die Meisterprüfung in Frankfurt ablegen.“

Christoph Sieveneck, Duisburg:

„Ich beobachte in den letzten Jahren und Monaten, dass wir als Fleischerhandwerk mehr Wertschätzung von unseren Kunden erfahren. Nicht nur, dass es längst auch innerhalb der Familien und im Freundeskreis ein Thema ist, wo man gutes Fleisch und leckere Wurst kaufen kann, der Fleischermeister immer öfter ins Spiel kommt. Wir Handwerker genießen einen Vertrauensvorsprung und sollten diesen auch ausbauen. Für das Handwerk erwarte ich, dass sich die bestehenden Betriebe gut halten können, vorausgesetzt, die Nachfolge funktioniert.“